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Gummistiefel, Nackt-Ballett und die wahren HIP-HOP-Legenden

TAUBERTAL-FESTIVAL 2016

Rothenburg ob der Tauber, 12.08.2016 – 14.08.2016

DSC09056Das Taubertalfestival – mittlerweile zum 21. Mal zu Gast auf den Eiswiesen – ist bekannt für sein abwechslungsreiches Line Up. So wird fast jedes Genre bedient, sei es Punk Rock, Hip Hop, Ska, Liedermaching, Singer Songwriter, Nu Metal oder, oder, oder….

So auch dieses Jahr – zu hören und sehen zu sind auf der Hauptbühne: Royal Republic, Bosse, Wolfmother, Limp Bizkit, Moop Mama, Donots, SUM 41, K.I.Z., Monsters of Liedermaching, Boysetsfire, Wanda, WIZO und Die Fantastischen Vier.

 

Freitag, 12.08.2016

So richtig gut meint es Petrus mit uns an diesem Tag nicht und es wird auf dem gesamten Gelände etwas rutschig. Aber hey, was soll‘s. Wir haben schon im strömenden Regen zu SEEED auf dem TTF getanzt, da lässt uns das bißchen Nass von oben auch kalt. Es wird gefeiert.

Opener des diesjährigen Festivals sind die Schwedenrocker Royal Republic. 2012 waren sie schon mal zu Gast im Taubertal und haben Besucher und mich überzeugt. Vergleiche ich die beiden Auftritte miteinander, so steht für TTF2016_RoyalRepublic_12_08_2016-25mich eins fest: Adam Grahn (Gesang & Gitarre), Hannes Irengard (Gitarre), Jonas Almén (Bass) und Per Andreasson am Schlagzeug haben noch mehr an Bühnenpräsenz und Ausdrucksstärke gewonnen. Gleich von Beginn an schleudern die Jungs ihre Songs dem Publikum nur so um die Ohren und liefern eine energiegeladene Show ab. Live sind RR noch eine Spur härter und griffiger als auf ihren CD’s. Die Setliste ist abwechslungsreich und bietet eine gesunde Mischung ihrer Werke. Vom aktuellen Werk Weekend Man (VÖ im Februar 2016) dabei: Baby und der heutige Schlusssong Full Metal Spacemachine vom Erstlingswerk We Are The Royal. Alter Schwede, was ein Einstieg in das TTF.

Kurz vor 20 Uhr startet das kulturelle Abendprogramm: Bühne frei für Bosse und seine Texte. Die Gedanken, die Bosse in seinen Texten teilt, sind nicht dafür gemacht, sich einfach nur mit Musik berieseln zu lassen, sondern sich in stillen Momenten auch mit dem was er sagt, zu beschäftigen. Aber heute lassen wir das mal und genießen einfach nur den Auftritt. Wer jetzt glaubt, dass die aufgeheizte Stimmung ein wenig runter fährt, irrt sich. Die Show ist insgesamt zwar etwas ruhiger und nicht so energiegeladen, aber dafür nicht weniger überzeugend. Bereits beim 2. Song – So Oder So – hat er die Besucher für sich eingenommen und der Taubertaler Chor erhebt seine Stimme. Aber auch Stücke wie Steine, 3 Millionen oder Schönste Zeit werden textsicher begleitet und so gewinnt der Sänger während seines 70-minütigen Auftritts das Publikum immer mehr für sich.

Nebelschwaden ziehen auf der Hauptbühne auf: Was jetzt kommt klingt vertraut und erinnert an die 70er – nur irgendwie eine Spur jünger: Wolfmother aus Australien. Auch wenn ich bei Sänger, Gitarrist und Songschreiber Andrew Stockdale die Interaktion mit dem Publikum vermisst habe ist Wolfmother eindeutig eine Live-Band und sicherlich keine schlechte Wahl für das diesjährige TTF – das haben Andrew und seine Hintermannen mit ihrer energiegeladene Show heute unter Beweis gestellt. Ich persönlich greife dann doch lieber auf die älteren Bands zurück – auch wenn mich die Herren mit dem ein oder anderen Stück, z. B. Woman von ihrer ersten CD Wolfmother, für sich gewinnen konnten. Im November sind die Australier im Rahmen ihrer Tour auch in Deutschland zu hören – wer also die Gelegenheit hat: Anschauen und Meinung bilden.

Der letzte Gig an Tag 1 gehört dem Nu-Metal und Limp Bizkit. Die Band weiß, dass sie zu den ganz Großen gehören. Fred Dunst stellt das auch gleich zu Beginn unter Beweis: Erst als die Stimmung im Publikum seinen Erwartungen entspricht, beginnt er mit dem ersten Song. Insgesamt 90 Minuten feuert die Band ihre Lieder auf die feiernde Menge ab, darunter Titel wie Rollin‘, Eat You Alive, Hot Dog, Faith und das The Who Cover Behind Blue Eyes. Und auch die Großen zeigen sowas wie Publikumsnähe – oder gut platzierte Interaktion: Frontmann Fred Dunst verlässt die Bühne, begibt sich zwischen das Publikum und schlendert am Berg entlang. Auf der Bühne zeigt Gitarrist Wes Borland sein ganzes Können und seine Live-Qualitäten. Insgesamt ein guter, stimmiger Auftritt des Headliners, der bei der Songauswahl auf bewährtes Material zurückgreift. Das Publikum feiert trotz – oder genau deswegen die Band. Trotzdem für mich nicht ganz so überzeugend der Auftritt – manchmal sind Erwartungen an Bands dieses Kalibers dann doch etwas höher.

Fazit Tag eins: Ein abwechslungsreicher Tag – mit sehr unterschiedlichen Bands. Für mich persönlich Royal Republic der überzeugenste Auftritt. Bosse, Wolfmother und Limp Bizkit ziemlich nah beieinander, mit einem fast kaum merkbaren kleinen Vorsprung für den Headliner. Wobei der Vergleich wirklich nicht einfach ist, da alle Bands dieses Tages eine unterschiedliche Richtung vertreten.

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Samstag, 13.08.2016

Waren gestern noch Gummistiefel dass Accessoires des Tages ist es heute die Sonnenbrille. Petrus zeigt sich gnädig und lässt bereits am frühen Morgen die Sonne kräftig auf die Eiswiese runter scheinen um den Schlamm des Vortages zu trocknen. Gut so, weil beim heutigen Line Up darf mit jeder Menge Circle- und Mosh-Pits gerechnet werden. Die 4 Acts des Tages lauten: Moop Mama, Donots, SUM 41 und K.I.Z.

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Opener zu sein ist nie einfach. Die noch etwas trägen Besucher vor die Bühne zu holen, dafür bedarf es schon eines ganz eigenen Appells. Den liefert die Münchener Urban-Brass-Band Moop Mama heute. Die 10-köpfige Band um Sänger Keno Langbein in ihrem rot-weißen Bühnenoutfit – bekannt geworden durch ihre Guerilla-Konzerte, ist die etwas andere Blaskapelle. Ihre Kombination aus Rap, Gesang und dem Sound der Blasinstrumente ist ein eigenwilliger aber überzeugender Mix. Er treibt die Menge vor der Bühne an und lässt kaum jemanden ruhig stehen. Selbst überzeugte Tanz-Mit-Verweigerer wippen im Takt mit. Besonders stark die Performance beim Song Roboter. Ist schon beeindruckend wenn auf einmal auf der Bühne sich niemand mehr bewegt und alle Bandmitglieder sekundenlang wie still gelegte Androiden wirken um urplötzlich wieder loszulegen. Starke Live-Präsenz, Interaktion mit dem Publikum und Musik, wo man nicht einfach mal ruhig bleiben kann. So kann der Tag beginnen.

DONOTS – da sind sie, die Urgesteine des Taubertalfestivals. Sie sind die Band mit den meisten Auftritten im Taubertal. Vielleicht betont deswegen Sänger Ingo Kollmann zu Beginn des Auftritts, wie sehr sich er und die Band auf diesem Festival so wohl fühlen, fast schon so was wie zu Hause. Und nach dieser Liebeserklärung geht es auch gleich ordentlich los. Da die Tourmanagerin an diesem Tag ihren Geburtstag feiert hat die Band sich etwas Besonderes für Sie ausgedacht: Sie darf eine Einhorn Piñata auf der Bühne köpfen. Aber nur wenn mindestens 2 Herren aus dem Publikum NACKT auf der Bühne tanzen. Es werden dann doch 3 Herren, die wirklich alles geben. Und sorgen damit auf und vor der Bühne für jede Menge Lachflashs. Aber auch Ingo sucht immer wieder den Kontakt in der Besuchermenge und springt mit vollem Vertrauen in die Fans von der VIP-Tribüne aus in die Menge. Er und der Rest der Truppe (Guido Knollmann, Gitarre, Alex Siedenbiel – ebenfalls Gitarre, J(an).D(irk). Poggemann am E-Bass und Eike Herwig am Schlagzeug) feuern eine bunt gemischte Tüte ihrer bisherigen Songs auf die Menge ab und sorgen für richtig gute Stimmung. Eine Stunde ist definitiv zu wenig für diese Band und so heißt es nach We’re Not Gonna Take It auch schon Schluss für heute.

Weiter geht’s nach einer Pause mit dem Co-Headliner SUM 41 aus Kanada. Und gleich vom ersten Song an heißt es für 4 Fans: Ab auf die Bühne und feiern. Sänger Deryck Whibley sucht die 4 Glücklichen höchstpersönlich aus. So ein Perspektivenwechsel ist bestimmt ein tolles Erlebnis – anders lässt sich das Honigkuchenpferdgrinsen der Gruppe nicht erklären. In den letzten 20 Jahren hat die Band (neben Deryk Whibley noch Jason McCaslin am E-Bass, Thom Thacker und Dave Baksh an der E-Gitarre und Frank Zummo an den Drums) sich mit ihren Platten und Konzerten in die Köpfe der Pop-Punk-Liebhaber tief eingegraben und feuern an diesem Abend ein bunt gewürfeltes Great-Hits-Feuerwerk ab. Die Menge tanzt und singt, und die Fans der ersten Stunde feiern das Konzert bei einem Bier ohne nicht auch das ein oder andere Mal die Hände zu heben und mit zu jubeln. Klasse Show, sympathische Musiker . Der Abend hätte so enden können.

Er hätte so enden können – aber es gab noch eins oben drauf. Und hier gibt es dann geteilte Meinung bei uns Fotografen. Aber auch bei den Besuchern. Bühne frei für die polarisierende, provozierende, sich selbst sehr (über)schätzende Formation K.I.Z. Äußerungen von ‚MEGA-GEIL‘ bis ‚NE, DAS BRAUCH ICH NICHT‘ – es war alles dabei. Tarek Ebéné, Maxim Drüner, Nico Seyfrid und DJ Craft (Sil-Yan Bori) setzen bei ihrer Show und bei ihren Texten bewusst auf Provokation. Auf ihre ganz eigene Art und Weise üben sie mit einer Mischung aus allem was der Bereich Ironie hergibt, manchmal auf subtile Art, Kritik an der Gesellschaft in der sie selbst und wir alle leben. Das dabei die Texte durchaus mal sexistisch oder fragwürdig ausfallen - und auch schon mal auf dem Index-Prüfstand waren - scheint die Menge vor der Bühne nicht davon abzuhalten diese Band zu feiern. Die Texte kann die bis zum letzten Platz gefüllte Eiswiese auswendig. Aber nicht nur die Texte haben es in sich – auch die Bühnenshow ist ein Feuerwerk an Konfettiregen, überdimensionalen Statuen der Musiker, Reden am Podest und, und, und. Damit erfüllen sie ein wichtiges Kriterium des Veranstalters Volker Hirsch. Bands, die dem Publikum eine außergewöhnliche Show bieten. Obwohl ich für guten schwarzen Humor und eine ordentliche Prise Sarkasmus jederzeit zu haben bin verabschiede ich mich schnell aus dem Tal. Sollte es wirklich irgendwann mal heißen Hurra, Die Welt Geht Unter, dann bitte nicht mit dem gleichnamigen Lied von K.I.Z.

Fazit Tag 2: Ganz klare Gewinner für mich an diesem Tag – wer hätte es gedacht – die Donots. Gefolgt von SUM 41, Moop Mama und mit einem gewaltigen Abstand K.I.Z. Und das war es dann auch schon. Ich erhol mich und freue mich auf Tag 3.

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Sonntag, 14.08.2016

Der letzte Tag startet nicht weniger sonnig und bietet noch einmal ein bunt gemischtes Line Up:

Monsters Of Liedermaching, die Gewinner des jährlichen Emergenza-Finales, Boysetsfire, Wanda, WIZO und zum guten Schluss: FANTA4

Wenn 6 Liedermacher (bis zum Jahre 2003 allesamt als Solo-Künstler unterwegs) einfach mal so beschließen, mit ein paar Bierbänken gemeinsam auf die Bühne zu gehen, ja dann kommen wahre Monsters Of Liedermaching dabei heraus. Im Einzelnen sind das Jan Labinski, Peer Jensen, Jens Burger, Rüdiger Bierhorst, Frederik Timm und Torsten Kühn. Während der nächsten Stunde bieten die Mitglieder der Monsters Stücke aus ihrem jeweiligen Solo-Material oder eben dem Repertoire der Monsters. Kurzweilige Unterhaltung die schon am frühen Nachmittag für Monster, Monster Rufe im Tal sorgt Während der nächsten knappen Stunde werden es immer mehr Leute, die dem Ruf der Monsters folgen und gutgelaunt deren Stücke mitsingen.

Der Sieger des diesjährigen Emergenza Contest kommt aus – Achtung Trommelwirbel -: SCHWEDEN. Was mal wieder meine stille Theorie bestätigt: die Skandinavier haben es einfach drauf. Gain Eleven heißen die 4 Jungs (David Flognman am Micro und der Gitarre, Vidar Solli ebenfalls an der Gitarre, Hannes Liljedahl am Schlagzeug sowie Martin Andersson der Bassist der Gruppe) und bieten eine ordentliche Portion Rock. Gegründet wurde die Band bereits vor 4 Jahren mit dem ambitionierten Ziel, die Welt zu begeistern. Das Taubertal haben sie mit Songs wie zum Beispiel Never Back Down auf jeden Fall begeistert und ich hoffe wir werden von ihnen noch einiges zu hören bekommen!

Manchmal ist so eine Wiedervereinigung gut. Auch wenn man kurz darauf einige personelle Wechsel innerhalb der Band durchführt. So geschehen 2010 bei Boysetsfire, Die aus Newark / USA stammende Post-Hardcore-Band bietet einen überzeugenden, lauten Auftritt. Also sollte sie eigentlich. Aber ich habe irgendwie das Gefühl, dass die Technik nicht richtig mitspielt. Manchmal hört man Sänger Nathan Gray gar nicht. Zwar pendelt es sich im Laufe des Gigs etwas ein, aber nicht 100%ig. Schade eigentlich, sonst wäre der Gig vielleicht noch überzeugender gewesen. Leider hat die Band im Frühjahr bereits erklärt, dass man nach dem Sommer erneute eine Pause einlegen will. Man darf gespannt sein, ob und wann sie wieder das Feuer packt und es erneut eine Réunion geben wird.

Jetzt hau ich mal ein Klischee raus: Es folgt Wiener Schmäh. Aber ich darf das – hab ja selber österreichische Wurzeln. Ätsch. Die Bühne wird überschüttet mit Amore und Bussi. Programm ganz nach den beiden Longplayern der DSC00025Wiener Pop-Band Wanda. Viel gehört hat man schon über die 5 Jungs. Liebe, Coolness und nie ganz nüchtern auf der Bühne – also vor allem Sänger Michael Marco Fitzthum. Aber stimmt das auch? Schauen wir mal. Zusammen mit Christoph Poppe (Gitarre), Christian Hummer (Keyboard), Ray Weber (Bass) und Lukas Hasitschka an den Drums erzählt Michael Wanda Geschichten des Lebens und scheint dabei genau den Nerv der Menge zu treffen.

Wanda mag man, oder eben nicht. Und die Menge vor der Bühne scheint Wanda zu lieben. Wer hätte gedacht, dass Songs mit wienerischem Zungenschlag – ab und an mit leichtem Schlagereffekt – das Taubertal so zum Feiern bringt. Die Wiener überzeugen auch heute. Live sind sie ein wenig griffiger als nur daheim im CD-Player. Und ja, Michael war super-lässig in Lederjacke mit Zigarette in der Hand (fast) nüchtern am Mikro.

Am letzten Tag sind WIZO – die Punk-Band aus Sindelfingen - die Co-Headliner 1986 gegründet, lösen sich die Schwaben 2005 für 4 Jahre auf, um dann in 2009/2010 mit allem Drum und Dran wieder auf der Bildfläche zu erscheinen. Heute geben auch sie eine kleine Discographie zum Besten und schnell merkt man, dass auch die älteren Texte nichts an ihrer Aktualität verloren haben. Ganz egal ob gegen Nazis, Sexisten, verkappte Bibelfeste oder – O-Ton WIZO – ‚andere Arschlöcher‘. Die 3 Herren erheben ihre Stimme! Sänger Axel Kurth, Drummer Alex Stinson und Bassist Ralf Dietel überzeugen mit einer energiegeladenen Show. Besonders Ralf Dietel fegt von einer Bühnenseite zur anderen oder springt in die Lüfte.

Um 22:15 Uhr ist es dann soweit: Taubertal – Was geht????? Für alle, die die Fanta 4 namentlich immer noch nicht kennen: Michael Bernd Schmidt alias Smudo, Thomas Dürr alias Thomas D. Michael Beck alias Michi Beck und der Mann im Hintergrund: Andreas Rieke alias And.Ypsilon. Seit über 25 Jahren stehen diese Herren für guten deutschen Hip-Hop. Mit ihnen sind auch ihre Fans älter geworden, aber die Begeisterung ist geblieben. Von der ersten Sekunde an schwappt die Stimmung von der Bühne auf das Publikum über – das Taubertal liegt ihnen zu Füßen. Smudo, Michi und Thomas D. zeigen sich in absoluter Höchstform und nehmen den vorderen Bereich der Bühne komplett ein. And.Ypsilon hält sich gewohnt im Hintergrund und man muss schon genauer hinschauen um ihn zwischen der Live-Band zu entdecken. Chapeau an diese übrigens. Sehr eindrucksvoll unterstreicht die Band den Auftritt. Besonders gut zu merken beim etwas ruhigeren Tag Am Meer oder bei Krieger. Nach 90 Minuten entlassen die FANTA 4 zufriedene und glückselig grinsende Besucher. Leider viel zu früh, wenn ihr mich fragt. Denn das bedeutet gleichzeitig auch:

Das war das Taubertalfestival 2016! Mein Fazit: Royal Republic haben mich erneut überzeugt, Donots – immer wieder eine Freude, mit Wanda werde ich mich nochmal beschäftigen –irgendwie haben die was. Und als guter Schluss die wahren Legenden des deutschen Hip-Hop: FANTA 4.

Das Line Up hat dieses Jahr nicht immer meinen Nerv getroffen, da gab es für mich persönlich schon bessere TTF’s. Da ist also noch Luft nach oben für nächstes Jahr. Ich bin gespannt, welche Bands uns nächstes Jahr hier erwarten. In diesem Sinne:

Wir sehen uns wieder vom 10. bis 13. August 2017 im lieblichen Taubertal!!!

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Sonja Häfner